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+++ Coronavirus: Informationen zu Rücktransporten +++

Coronavirus: Informationen zu Rücktransporten

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Fliegen mit Coronavirus? Nur im Ambulanzflugzeug

Weiterhin infizieren sich zahlreiche Menschen weltweit mit dem Coronavirus (COVID-19). Internationale Reisen sind in vielen Ländern nicht mehr möglich oder das Auswärtige Amt rät zumindest ab, so dass aktuell die meisten Menschen ihren Urlaub daheim verbringen. Geschäftsreisen finden aber weiterhin statt und auch vereinzelte Urlauber sind noch im Ausland auf Reisen. Natürlich besteht ein gewisses Risiko, sich auf einer solchen Reise mit Corona anzustecken und das kann die Rückkehr in die Heimat deutlich erschweren: Infizierte Patienten sowie bekannte Verdachtsfälle dürfen keinen Linienflug antreten. Zu groß ist die Ansteckungsgefahr für die Mitreisenden, so dass die Airlines eine Beförderung ablehnen – auch bei bereits gebuchten Flugtickets.

Mann mit Atemmaske am Flughafen

Dies führt natürlich zu Problemen. Plötzlich ist man von seinen Mitmenschen isoliert und kann sich womöglich kaum verständigen. Zudem muss der Patient unter Umständen dem Gesundheitssystem eines fremden Landes zurechtkommen, das nicht auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland arbeitet und durch die Pandemie an die Grenze der Belastbarkeit gebracht wird. Der Wunsch nach einer schnellen Heimreise ist verständlich. Doch ein Linienflug ist hier aus den bereits genannten Gründen nicht die Lösung.

Fliegen mit Coronavirus im Ambulanzflugzeug

Ein Ambulanzflugzeug erlaubt dagegen auch den Rücktransport aus dem Ausland von Coronavirus-Patienten: An Bord sind nur der Patient und ein medizinisches Team mit entsprechender Schutzausrüstung, so dass keine Ansteckungsgefahr für Mitreisende besteht. Um sowohl den Schutz des Patienten, als auch unseres medizinischen Teams zu gewährleisten, installieren wir in unserem Ambulanzflugzeug ein modernes Isolier-System. Durch einen Unterdruck im Inneren des Systems können keine Erreger in die Umgebung gelangen. Auch die verbrauchte Atemluft wird gefiltert, damit keine Ansteckungsgefahr besteht. Der Patient liegt im Inneren des Systems sicher und bequem, während der Flugarzt seinen Schützling durch Ports erreichen und alle medizinischen Handlungen durchführen kann.

Darüber hinaus besitzt jeder Ambulanzjet eine vollständige intensivmedizinische Ausstattung. So können auch solche Patienten sicher transportiert werden, bei denen COVID-19 schwerwiegende gesundheitliche Probleme ausgelöst hat. Bevor jedoch ein Patiententransport stattfinden kann, prüft unser medizinisches Team nach Einzelfallbetrachtung, ob der Patient flugfähig ist oder nicht. Daher empfiehlt es sich, uns so schnell wie möglich zu kontaktieren, um einen reibungslosen Transport durchführen zu können.

Ambulanzflugzeuge können weltweit innerhalb kürzester Zeit verfügbar gemacht werden. Sie können auch auf kleineren Regionalflughäfen landen, so dass der Patient nur kurze Bodentransporte benötigt. Dadurch ist ein schonender, schneller Rücktransport des Patienten in seine Heimat jederzeit gewährleistet.

Zahlt die Versicherung den Krankenrücktransport?

Die reguläre Krankenversicherung – egal, ob privat oder gesetzlich – ist nicht für Krankenrücktransporte aus dem Ausland zuständig. Nur mit einer gültigen Auslandskrankenversicherung besteht die Chance auf eine Kostenübernahme. Allerdings prüft die Versicherung in jedem Einzelfall, ob die Police in der vorliegenden Situation greift. Im Allgemeinen wird nämlich zwischen medizinisch notwendigen und medizinisch sinnvollen Situationen unterschieden, so dass bei Corona-Patienten die Schwere der Erkrankung und der genaue Aufenthaltsort eine entscheidende Rolle spielen.

Inzwischen ist klar, dass die meisten Coronavirus-Erkrankungen einen milden Verlauf nehmen. Oft ist lediglich Bettruhe nötig und der Gang ins Krankenhaus ist überflüssig. In solchen Fällen wird kaum eine Versicherung die Kosten eines Krankenrücktransports übernehmen, da keine weitere medizinische Behandlung benötigt wird.

In schweren Fällen hängt viel davon ab, ob auch vor Ort eine angemessene Behandlung möglich ist. Nur wenn dies nicht der Fall ist, liegt ein medizinisch notwendiger Rücktransport vor und nahezu alle Auslandskrankenversicherungen übernehmen die Kosten. Wenn im Heimatland lediglich bessere Behandlungsergebnisse zu erwarten sind, handelt es sich um einen medizinisch sinnvollen Fall, der nur von wenigen Versicherungen abgedeckt wird. Doch auch wenn eine Kostenübernahme verweigert wird, schließt dies einen erfolgreichen Krankenrücktransport nicht aus. Allerdings müssen die Kosten dann privat getragen werden.

Ebenfalls wichtig ist, ob für das fragliche Land zum Zeitpunkt der Reise eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bestand. In diesem Fall greift der Versicherungsschutz vieler Anbieter nicht, selbst wenn eine Rückholung aus dem Ausland grundsätzlich als Leistung in der Police vorgesehen ist. Es wird davon ausgegangen, dass unter diesen Umständen das Risiko einer Reise ins Ausland bekannt war und vom Reisenden bewusst getragen wird.

Wenn kein ausreichender Versicherungsschutz besteht, kann die Rückholung aus dem Ausland auch ohne Versicherung durchgeführt und privat finanziert werden. Dies gilt ebenfalls, wenn der Patient zwar versichert ist, der Anbieter aber zu viel Zeit für die Prüfung des Sachverhalts benötigt.

Was kostet ein Ambulanzflug mit Coronavirus?

Insbesondere Selbstzahler besitzen natürlich ein großes Interesse, die Kosten eines Ambulanzflugs in Erfahrung zu bringen. Diese müssen für jeden Fall individuell kalkuliert werden, so dass sich keine pauschalen Aussagen treffen lassen. Allerdings können wir Ihnen erläutern, welche Faktoren wir in unserer Kalkulation berücksichtigen.

  • Welche Strecke soll geflogen werden? Je länger der Flug ist, desto höher fallen in der Regel die Kosten aus.
  • Wie geht es dem Patienten? Je schwerer seine Erkrankung ist, desto aufwändiger ist sein Transport.
  • Wie dringlich ist die Anfrage? Je schneller das Flugzeug bereitgestellt werden muss, desto wahrscheinlicher ist es, dass Mehrkosten entstehen.
  • Welcher Flugzeugtyp wird eingesetzt? Je größer das eingesetzte Flugzeug ist, desto kostenintensiver ist der Flug.

Gerne besprechen wir Ihre individuelle Situation mit Ihnen und nennen Ihnen im Anschluss an unsere Beratung einen verlässlichen Richtpreis für die gewünschte Leistung.

Dürfen Begleitpersonen mitfliegen?

Nahezu jedes Ambulanzflugzeug bietet Platz für eine Begleitperson. In größeren Maschinen können sogar mehrere Angehörige mitfliegen. Bei Coronavirus-Patienten raten wir allerdings von der Mitnahme von Begleitpersonen ab, da für diese natürlich Ansteckungsgefahr besteht. Falls dennoch eine oder mehrere Begleitpersonen gewünscht sind, werden wir selbstverständlich versuchen, dies möglich zu machen.

Krankenwagen und Hubschrauber – Alternativen bei Coronavirus?

Krankenwagen Innenraum

Ein Krankenwagen ist für Coronavirus-Patienten nur selten eine echte Alternative. Schon grundsätzlich gilt, dass Fahrten auf der Langstrecke für den Patienten meist zu belastend sind und deshalb aus medizinischer Perspektive unverantwortlich wären. Bei Patienten mit Coronavirus kommt noch eine zusätzliche Problematik hinzu: Die Betroffenen müssen von Nicht-Infizierten isoliert werden. Dadurch ist es Ihnen nicht möglich, den Krankenwagen zum Beispiel während einer Rast zu verlassen, so dass nicht einmal Toiletten- oder Essenspausen ohne Probleme möglich sind. Deshalb kommt ein Krankenwagen für höchstens bei Verlegungen auf kurzen Strecken infrage.

Ähnliches gilt auch für Krankentransporthubschrauber. Grundsätzlich kann ein COVID-Patient auch hier isoliert und medizinisch sehr gut versorgt werden. Dass der Helikopter direkt von Krankenhaus zu Krankenhaus fliegen kann, ist ebenfalls als Vorteil zu werten. Doch die Reichweite eines Hubschraubers ist relativ gering, so dass auf mittleren und langen Strecken häufige, zeitraubende Zwischenlandungen für Tankstopps notwendig wären. Dementsprechend ist eine Patientenverlegung im Helikopter nur eine Option für die Kurzstrecke.

Die Deutsche-Auslandsrückholung: Ihr Experte für Krankenrücktransporte

Auf unsere fachliche Kompetenz, unseren exzellenten Service und die hohe Qualität unserer Leistungen konnten Sie sich jederzeit verlassen. Wir organisieren Ihnen innerhalb kürzester Zeit einen Krankenrücktransport – unabhängig davon, wo auf der Welt Sie sich gerade befinden. Auch in komplexeren Fällen sorgen wir für eine sichere Patientenverlegung.

Auch bei der Kommunikation mit den Behörden und dem Klinikpersonal im Aufenthaltsland entlasten wir Sie weitgehend. Unser internationales, vielsprachiges Team kann Sprachbarrieren umgehen und bei Bedarf können wir in vielen Sprachen auch Arzt-zu-Arzt-Gespräche durchführen. Durch unsere guten Kontakte zu allen zuständigen Stellen können wir auch bürokratische Hürden für Sie meistern und Ihnen damit in einer schwierigen Zeit so viel Aufwand wie möglich abnehmen.

Natürlich bieten wir auch während der Corona-Krise unseren bewährten Bett-zu-Bett-Service an. Modern ausgestattete Krankenwagen sorgen für den Zubringertransport zum Flughafen und für die sichere Fahrt ins aufnehmende Krankenhaus.

Haben Sie noch Fragen?

Falls Sie weitere Fragen zur Organisation und zum Ablauf von Ambulanzflügen und Krankenrücktransporten haben, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unsere FAQ

Jetzt Kontakt aufnehmen für Ihre Auslandsrückholung

Für Ihren Ambulanzflug mit Corona sind wir der zuverlässige Partner, auch wenn Sie keine Auslandskrankenversicherung besitzen. Unser 24h Service ist jederzeit für Sie da und berät sie gerne. Kontaktieren Sie uns:

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