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Fliegen mit Long-COVID/Post-COVID

Die Coronavirus-Pandemie ist nach wie vor allgegenwärtig: Obwohl die Infektionszahlen aufgrund fortschreitender Impfungen nicht mehr so rasant steigen, infizieren sich weltweit weiterhin viele Menschen mit COVID-19. Neben den akuten Krankheitsfällen sind die Spätfolgen der Erkrankung beunruhigend. Immer mehr Betroffene klagen über schwere Symptome, trotz Genesung. Forscher gehen davon aus, dass fast jeder siebte Genesene von Symptomen nach einer Corona-Erkrankung betroffen ist.  Das wären alleine in Deutschland ca. 550.000 Menschen. Mediziner sprechen von sogenannten Long-COVID oder Post-COVID-Symptomen. Doch was ist das genau und worin liegt der Unterschied?

Müde Frau am Schreibtisch

Post-COVID oder Long-COVID?

Unter Long-COVID oder Post-COVID werden eine Reihe von Symptomen verstanden, die während oder nach einer Corona-Erkrankung auftreten. Nach aktueller Studienlage wird von Long-COVID gesprochen, wenn die Symptome einer Corona-Erkrankung trotz Genesung weiterhin bestehen und über vier Wochen andauern. Halten die Symptome länger als 12 Wochen an, ist von Post-COVID die Rede. 

Long-COVID-Symptome

Betroffene klagen besonders häufig über anhaltende Müdigkeit sowie eine geringere Belastbarkeit. Hier fällt auch oft der Begriff „chronisches Fatique Syndrum“ (kurz CFS). Hierbei handelt es sich um eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die sich durch eine auffällig schnelle körperliche und geistige Erschöpfung zeigt. Zudem kommen Schlafstörungen, schnelle Infektanfälligkeit sowie Konzentrationsstörungen hinzu.

Neben dem CFS wurden noch weitere Nachfolgen von den Betroffenen genannt. Unter anderem:

  • Atemnot
  • Schwindel 
  • Starker Husten
  • Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns
  • Schmerzen, Engegefühl in der Brust
  • Kopfschmerzen 
  • Wortfindungsstörungen
  • Übelkeit und Durchfall

Diese und andere Symptome können während oder sogar nach einer Corona-Erkrankung auftreten. Einige Betroffene leiden so stark unter den Folgen, dass sie ihrem alltäglichen Leben nicht mehr so nachgehen können, wie sie es vor der Erkrankung getan haben: Selbst kleine Anstrengungen wirken überfordernd und ermüdend, sodass mehrere Pausen eingelegt werden müssen. Häufig benötigen die Patienten Hilfe bei alltäglichen Dingen wie etwa beim Haushalt oder Einkaufen. Leiden die Erkrankten nach einer COVID-19 Infektion an schweren Spätfolgen ist eine schnelle Therapie ratsam. 

Welche Therapie bei Long-COVID-Symptomen?

Beim Long-COVID-Syndrom ist es wichtig, den Gesundheitszustand des Patienten so weit wie möglich zu stabilisieren, sodass die Betroffen ihre Selbstständigkeit wiedererlangen. Bei dem Therapie-Ansatz wird der Patient ganzheitlich betrachtet: Neben den neurologischen und körperlichen Beeinträchtigungen werden auch psychologische sowie soziale Aspekte beachtet.

Mittlerweile gibt es spezielle Long-COVID-Reha-Kliniken, die sich auf die Behandlung von Langzeitschäden durch eine Corona-Erkrankung spezialisiert haben. Da das Long-COVID-Syndrom immer noch relativ neu ist, gibt es bisher jedoch sehr wenig Spezialkliniken. Entscheiden sich Patienten für eine Reha-Maßnahme in einer bestimmten Klinik, kann es sein, dass sich diese sehr weit vom Heimatort entfernt befindet. Das liegt nicht nur an der insgesamt geringen Zahl der Spezialkliniken: Manche Patienten entscheiden sich bewusst für eine renommierte Adresse, die möglicherweise sogar im Ausland liegen.

Die Anreise auf dem Landweg kann bei einer weit entfernten Klink problematisch sein. Lange Autofahrten können den Gesundheitszustand der ohnehin schon geschwächten und wenig belastbaren Patienten unnötig beeinträchtigen. Um lange Anfahrten zu verhindern, kann die Möglichkeit eines Flugs in Erwägung gezogen werden. 

Ist Fliegen mit Long-COVID-Syndrom gefährlich?

Fliegen mit Long-COVID-Syndrom ist in der Regel möglich, jedoch können sich einige Symptome während eines Flugs verschlechtern. Zum Beispiel: 

Magen-Darm-Erkrankungen

Magen-Darm-Erkrankung

Bei sehr ansteckenden Magen-Darm-Erkrankungen darf ein Linienflug nicht angetreten werden. Da in diesem Fall die Symptome durch eine vorangegangene Corona-Erkrankung ausgelöst wurden, ist eine Ansteckung nicht zu befürchten, weshalb ein Flug grundsätzlich möglich ist.

Während einer Magen-Darm-Erkrankung kommt es zu einem erhöhten Flüssigkeitsverlust. Die trockene Luft in der Flugzeugkabine erhöht den Flüssigkeitsbedarf ebenfalls. Wenn aufgrund starker Übelkeit keine ausreichende Flüssigkeit aufgenommen wird, kann es im schlimmsten Fall zu einer Dehydrierung kommen. 
Um dies zu verhindern, wird von einem Linienflug bei Übelkeit und Durchfall abgeraten. 

Lungenerkrankungen wie Atemnot und Husten

Mann mit Husten

Personen, die nach einer Corona-Erkrankung an Kurzatmigkeit oder anderen Lungenbeschwerden leiden, sollten vor einem geplanten Flug den behandelnden Arzt oder im besten Fall den Lungenfacharzt konsultieren. Während eines Flugs herrschen in der Flugzeugkabine Verhältnisse von 2.400 Metern Höhe. Dies führt dazu, dass der Luftdruck geringer ist und die Atemluft weniger Sauerstoff enthält. Für gesunde Menschen ist dies kein Problem. Für lungenkranke Personen kann dieser Zustand gefährlich werden.

Der Körper versucht durch eine beschleunigte Atmung mit den neuen Luftverhältnissen klarzukommen. Patienten, die ohnehin schon an Symptomen wie Atemnot und Husten leiden, können die Atmung nicht immer anpassen, was dazu führt, dass der Körper mit zu wenig Sauerstoff versorgt wird. Diese Unterversorgung wird auch Hypoxie genannt. Deshalb sollte bei Lungenerkrankung auf einen Linienflug verzichtet werden.

Bei allen Post-COVID-Symptomen sollte vor einem Flug ein Arzt aufgesucht werden. Um eine mögliche Verschlechterung der Symptome zu verhindern, kann die Möglichkeit eines Ambulanzflugs in Erwägung gezogen werden. 

Mit dem Ambulanzflugzeug trotz Post-Covid sicher fliegen

Ambulanzjet

Wenn ein Linienflug aufgrund von starken Long-COVID-Symptomen nicht empfehlenswert ist, stellt ein Flug mittels Ambulanzflugzeug eine gute Alternative dar. Während des Flugs ist ein speziell geschulter Flugarzt stets an Ihrer Seite, um Sie im Falle einer möglichen Verschlechterung der Symptome bestmöglich versorgen zu können. Die moderne medizinische Ausstattung, die mit der auf einer Intensivstation vergleichbar ist, unterstützt ihn bei der Behandlung.

Ein weiterer Vorteil eines Ambulanzflugs ist die Möglichkeit auch auf kleineren Flughäfen landen zu können. So wird Ihr Gesundheitszustand nicht zusätzlich durch lange Wartezeiten und Weiterfahrten belastet. Auf Wunsch organisieren wir für Sie eine Bodenambulanz, damit sie auch während des Transfers zum Zielort medizinisch betreut werden. 

Der Privatjet als Alternative zum Linienflugzeug

Privatjet

Wenn Sie keine medizinische Behandlung benötigen, aber aufgrund Ihrer geringen Stressresilienz belastende Situationen wie langen Check-In-Zeiten umgehen möchten, ist ein Flug im Privatjet eine gute Option. Ein Privatjet kann von jeglichen Flughäfen starten, sodass sie keine langen Anfahrten benötigen. Zudem ist der Check-In dank des privaten Terminals (GAT) wesentlich schneller.

In der Kabine des Privatjets haben Sie ausreichend Platz, um sich während des Flugs auszuruhen. Selbstverständlich sorgen wir für eine angemessene kulinarische Verpflegung an Bord. Somit bleiben keine Wünsche offen und Sie trotz Long-COVID-Symptomen komfortabel und stressfrei reisen

Jetzt Kontakt aufnehmen für Ihre Rückholung

Wenn Sie an Long-COVID-Symptomen leiden und einen Flug benötigen, nehmen Sie Kontakt mit unserem 24h Service auf. Wir organisieren Ihren schnellen und sicheren Flug im Privatjet oder Ambulanzflugzeug. Sie erreichen uns:

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