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Krankentransport von Intensivpatienten

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Krankentransport von Intensivpatienten

Intensivpatienten sind Menschen, die sich aufgrund der Folgen einer Krankheit oder aufgrund von inneren beziehungsweise äußeren Verletzungen in einer lebensbedrohlichen Situation befinden und somit auf einer Intensivstation gezielt behandelt werden müssen.

Beatmeter Patient mit medizinischem Team

Der Unterschied zwischen Intensivpatient und „normalem“ Patient liegt im Schweregrad der Erkrankung. Intensivpatienten benötigen meist direkt lebenserhaltende Maßnahmen, wie etwa eine künstliche Beatmung, und unterliegen einer beständigen Überwachung bezüglich ihrer Vitalfunktionen. Menschen in dieser Situation sind gegenüber äußeren Vorgängen, die ihre Selbstheilungskräfte negativ beeinflussen oder die Akutbehandlung auch nur kurzzeitig unterbrechen, sehr empfindlich. Trotzdem kann die Notwendigkeit des Transports eines Intensivpatienten vorliegen.

Wann wird ein Intensivtransport möglich?

Die Entscheidung, ob ein Intensivpatient transportfähig ist, treffen die Ärzte, die den Transport begleiten, in Absprache mit dem aktuell behandelnden Ärzteteam. Dabei können aber auch die Aussagen bestimmter Fachärzte anderer medizinischer Bereiche eine Rolle spielen und die Entscheidung beeinflussen. Letztlich basiert eine positive Entscheidung für den Transport eines Intensivpatienten auf dem Gedanken, dass die Verlegung in einen anderen Intensivbereich einer weiteren Klinik der Gesundung hilft. Das bedeutet, dass den Patienten am Zielort eine deutlich bessere intensivmedizinische Versorgung erwartet, die das Sterberisiko reduziert.

In der modernen Krankenhausmedizin bestehen klare Unterschiede in Bezug auf die Intensivbehandlung. So haben kleinere Kliniken meist nur interdisziplinäre Intensivstationen. In Krankenhäusern mit Maximalversorgung, etwa große Universitätskliniken, gibt es mehrere Intensivstationen, die jeweils einem Fachgebiet zugeordnet sind und eine sehr gezielte Intensivbehandlung durchführen können. Dementsprechend ist bei einem im Ausland erkrankten Patienten oder Patientin mit Wohnsitz in Deutschland ein Intensivtransport, beispielsweise aus einer dortigen Klinik ohne fachgerichtete Intensivstation in eine deutsche Klinik mit Maximalversorgung häufig die richtige Entscheidung. Der Effekt der Heimatnähe und der deutschsprachigen Umgebung durch die Verlegung ist bei Intensivpatienten zunächst zweitrangig, spielt aber in der weiteren Gesundungsphase durchaus auch eine Rolle. Natürlich muss ein Intensivtransport so vonstattengehen, dass die Intensivversorgung während des gesamten Transports aufrechterhalten wird.

Welche Verkehrsmittel kommen für einen Intensivtransport infrage?

Um die Intensivversorgung während eines Patiententransports gewährleisten zu können, sind entsprechende medizintechnische Gerätschaften notwendig, die in herkömmlichen Ambulanzfahrzeugen keine Verwendung finden. Hinzu kommt ein erhöhter Bedarf an medizinischem Begleitpersonal. Ein Verkehrsmittel für einen Intensivtransport erfordert dementsprechend einen erhöhten Platzbedarf. Zudem muss der schnelle Transport auf der Kurz-, der Mittel- und der Langstrecke gesichert sein. Dafür stehen folgende Verkehrsmittel zur Verfügung:

Der Intensivtransportwagen wird auf der Kurzstrecke eingesetzt. Mit dem Intensivtransporthubschrauber sind ebenfalls vor allem kurze Strecken möglich. Auch für Linienflugzeuge gibt es inzwischen Lösungen bezüglich Intensivtransport, wobei eine Intensiv-Kabine im Passagierraum installiert wird. Es ist aber von der jeweiligen Luftfahrtgesellschaft abhängig, ob diese den Intensivtransport gestattet. Ambulanzflugzeuge entsprechender Größe, beispielsweise eine Bombardier Challenger 650, werden bei Bedarf als fliegende Intensivstationen ausgerüstet. Sowohl Linienflugzeug als auch Ambulanzjet sind für weite Strecken – also beispielsweise für interkontinentale Intensivtransporte – geeignet.

Organisation des Intensivtransports durch die Deutsche-Auslandsrückholung?

Arzt mit Flugzeug-Symbol

Ein Intensivtransport aus dem Ausland nach Deutschland bedeutet einen erheblichen Aufwand in der Vorbereitung, zugleich spielt der Faktor Zeit eine große Rolle, gerade bei Intensivpatienten. Die Deutsche-Auslandsrückholung beschäftigt sich seit Jahren mit Krankentransporten unterschiedlicher Schweregrade aus dem Ausland, ob nun innerhalb der EU oder von einem anderen Kontinent. Ihre Erfahrung, ihre Kontakte und nicht zuletzt das zur Verfügung stehende Equipment sowie die personelle Ausstattung machen die Deutsche-Auslandsrückholung zum ersten Ansprechpartner für einen Intensivtransport.

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Unser erfahrenes Team organisiert für Sie die sichere Rückholung von Intensivpatienten. Unser 24h-Service steht jederzeit für eine ausführliche, kostenlose Beratung zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns:

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